Das ist etwas das ich mir ausgedacht habe.
Man muss sich folgendes vorstellen: Manche Aktionen die man setzt kommen später zurück und beißen einem in den Arsch, oder zumindest haben sie die gegenteilige Wirkung von dem was man anfangs beabsichtigt hat. Das wird als o-Handlung bezeichnet, weil sie sich im Kreis dreht. Alternativ werden sie auch “C”-Handlungen genannt wenn ein Teil des Prozesses (Kreislaufs) unsichtbar ist.
Ein Beispiel dafür wäre der Alltag. Man steht morgens auf und geht zur Arbeit, kommt abends heim und geht schlafen. Das beißt einem zwar nicht in den Arsch, geht aber trotzdem im Kreis weil man am Abend wieder da ist, wo man am Morgen schon war.
Sogenannte I-Handlungen sind dagegen solche, die sich nicht im Kreis drehen. Das sind zum Beispiel die Software-Entwicklung, wenn man mal als Beispiel das Linux-System betrachtet, denn die werden wahrscheinlich im Verlauf der Menschheitsgeschichte nur ein einziges mal geschrieben werden brauchen, da sie dann ja vorhanden sind und nicht nochmal neu erfunden werden brauchen. Die heißen I-Systeme, weil der Buchstabe “I” durch einen Strich dargestellt wird, der sich nicht kreisförmig schließt.
Dementsprechend werden Handlungen eingeteilt in I- und C- Handlungen, je nachdem ob sie dauerhaft wirken oder nur temporär. Darüber hinaus kann man unterscheiden, wie dauerhaft die Wirkung ist, d.h. größere/längerefristige Wirkung wird als C-Handlung bezeichnet, Handlung mit engerem Wirkungsbereich als c-Handlung (kleines “c”).
Daher entsteht das I C c Modell, das sagt dass Handlungen nach ihrer Reichweite klassifiziert werden können. Interessant ist: Wenn das C weit genug aufgebogen wird, wird es irgendwann vom I ununterscheidbar. ;-)